Qualifikation und Motivationsförderung in der stationären und ambulanten Pflege (WOM-Projekt)

Laufzeit: 01.05.2008 - 30.04.2009

 

An dem Projekt sind 10 Pflegeeinrichtungen mit ca. 260 Mitarbeitern beteiligt. Die Dauer des Projekts beträgt 12 Monate (Projektflyer).

 

Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit

Das Modellvorhaben konzentriert sich auf strukturschwache, ländliche Regionen im niedersächsischen Konvergenzgebiet.

Herausforderungen in der stationären und ambulanten Pflege

Der zukünftig zu erwartende Pflegebedarf älterer Menschen stellt unter Beachtung einer insgesamt älter werdenden Bevölkerung neue Anforderungen an die Ausbildung, Fort- und Weiterbildung der in der Pflege tätigen Mitarbeiter/innen. Qualitativ hochwertige Pflege ist sowohl von der fachlichen Qualifikation des Pflegepersonals, als auch von dessen Motivation und Gesundheit abhängig. Neben der Förderung der Fachkompetenz leisten betriebliches Gesundheitsmanagement und Maßnahmen der Teamentwicklung wichtige Beiträge, um die durch die Pflegetätigkeit entstehenden hohen Belastungen zu mindern und damit langfristig die Beschäftigungsfähigkeit des Pflegepersonals, vor allem aber auch die Bereitschaft, zu sichern, die eigene Pflegearbeit qualitativ auf einem hohen Niveau auszuführen.

Eine Begleitung mit zielgenauer Qualifizierung
  • Bedarfsanalysen zur Feststellung individueller Qualifizierungsbedarfe
  • Umfassende Qualifizierung und Weiterbildung der Beschäftigten in Hinblick auf die gegenwärtigen und zukünftigen Anforderungen in diesem Berufsfeld
  • Fortbildung der berufserfahrenen Pflegehilfskräfte und Pflegefachkräfte sowie fachliche Zusatzqualifikationen für Fachkräfte für Leitungsaufgaben in der Pflege sowie Pflegedienstleitungen
  • Planung und Durchführung von Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements sowie der Teamentwicklung
Stärkung ländlicher Regionen

Insbesondere kleine und mittlere Pflegeeinrichtungen in ländlichen Gebieten werden einbezogen, die bislang nur sehr begrenzt im Bereich Mitarbeiterqualifizierung und Personalentwicklung aktiv waren.

 

Finanzierung

Das Projekt wird finanziert durch Freistellungslöhne (50%), einem Zuschuss des Landes Niedersachsen mit Mitteln des ESF (Europäischen Sozialfonds) in Höhe von (45%) sowie einem betrieblichen Eigenanteil (5%).

     

Das Projekt wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.