
Fachkräfteentwicklung in Tiefbauunternehmen -Den Herausforderungen, wie dem Fachkräftemangel in der Tiefbaubranche, durch Qualifizierung und Personalentwicklung begegnen (Projektflyer)
An dem Projekt sind 18 Unternehmen mit ca. 260 Mitarbeitern/Innen aus der Tiefbaubranche beteiligt. Die Dauer des Projekts beträgt 12 Monate und läuft bis zum 30.09.2008.
Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit
Das Projektvorhaben unterstützt die Sicherung von Arbeitsplätzen und fördert die Beschäftigungsfähigkeit. Es konzentriert sich auf KMU´s in ländlichen Regionen Niedersachsens.
Es sind Nachqualifizierung für Personen mit und ohne Facharbeiterbrief, sowie Auftsiegsqualifizierungen für erfahrene Führungskräfte geplant. Exemplarisch zu nennen sind Schweißkurse, Auftsiegsqualifizierungen zum Vorabeiter, Werkpolier und Spezialisierungen, Fortbildungen im Bereich Baumaschinentechnik, Kanal- und Rohrleitungsbau, fachspezifisches Englisch und weitere Fortbildungen bei diversen Trägern.
Herausforderungen im Tiefbau
Die Tiefbaubranche ist vom demographischen Wandel und der erwarteten Entwicklung insofern betroffen, als dass es für Unternehmen zunehmend schwieriger wird, junge Fachkräfte auf dem externen Arbeitsmarkt zu rekrutieren. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die gegenwärtig Beschäftigten in der fachlichen und überfachlichen Kompetenz, da es in der Tiefbaubranche zu einer verstärkten Orientierung nach Qualität durch die Auftraggeber kommt.
Eine Begleitung mit zielgenauer Qualifizierung
Das Projekt ist modulartig aufgebaut und umfasst folgende Bereiche:
Stärkung ländlicher Regionen
Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen in ländlichen Gebieten werden einbezogen, die bislang nur sehr begrenzt im Bereich Mitarbeiterqualifizierung und Personalentwicklung aktiv waren.
Finanzierung
Das Projekt wird finanziert durch Freistellungslöhne (50%), einem Zuschuss des Landes Niedersachsen mit Mitteln des ESF (Europäischen Sozialfonds) in Höhe von (45%) sowie einem betrieblichen Eigenanteil (5%).

Das Projekt wird mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.